Moin Moin
Info zur Situation in der Hemmelsbäke:
Ein Jahr nach dem Brand in Munderloh haben wir Karpfen, Schleie, Aal und Karauschen zur Beprobung auf Belastungen der Stoffgruppe PFOS (PFAS) untersuchen lassen.
Die Ergebnisse der amtlichen Beprobung vom Mai 2026 liegen jetzt vor. Alle gemessenen Werte sind unbedenklich.

Besonderer Dank geht an den Ldkr Oldb, der die Kosten der Beprobung übernommen hat, an den ASV Harpstedt, speziell Herrn Christian Bunzel, der uns als Elektrofischer unterstützt hat und nicht zuletzt an die Vereinsmitglieder, die mit der Angel geholfen haben, Probenfische aus der Hemmelsbäke zu fangen.

Wir Gewässerwarte haben uns nach dem Brand ein Jahr lang intensiv mit dem Zustand der Hemmelsbäke oberhalb der B75 beschäftigt. Schon bei der Suche nach Fischen für die Proben stellten wir fest, dass im oberen Bereich kaum fischereilich relevanten Fische vorkommen. Selbst bei einer Elektrobefischungsaktion waren neben vielen Gründlingen und kleinen Aalen keine nennenswerten Fische zu Tage gekommen.
So mussten wir feststellen, dass das Gewässer in vielen Teilen für dauerhaften fischereilich interessanten Fischbestand in seiner gesamten Struktur ungeeignet ist.

Aale , Gründlinge und Stichlinge kommen reichlich vor, sonst aber nix Erwähnenswertes.

Bis auf Weiteres stellen wir den Besatz mit Karpfen und Schleie oberhalb der B75 ein.